Wenn ich erwachsen bin, mach ich alles anders.

Diesen Satz kennen wir aus der Kinderriegel-Werbung. Und irgendwie hat er für mich eine wahre Bedeutung. Ich habe mir ganz fest vorgenommen meine Kinder anders zu erziehen, wie meine Eltern mich erzogen haben. Ich liebe meine Eltern über alles, aber in einigen Dingen schränken sie mich zu sehr ein, wollen nicht einsehen das ihr kleines Mädchen erwachsen wird. Ich weiß, loslassen fällt schwer und zwar immer und zu jeder Zeit, egal in welcher Situation. Aber es muss sein. Kinder werden geboren, wachsen und wachsen bis man schließlich einen Teenager vor sich hat. Und aus dem Teenager wird schließlich ein Erwachsener der eigene Entscheidungen treffen muss, eigene Fehler ausbaden muss. Aber das gehört einfach dazu. Als ich gestern Abend noch ferngesehen hab, entdeckte ich die Serie "Teens allein zu Haus" auf tlc. Wem das Format nicht bekannt ist: Eltern lassen ihre Kinder für 4 Tage alleine zu Hause. Kühlschrank und Vorratsschränke werden komplett geleert und die Teens sind 4 Tage auf sich alleine gestellt. Dabei werden sie rund um die Uhr von ihren Eltern durch Kameras beobachtet. Man merkt schnell, Teens die im Haushalt keinen Finger krumm machen und sprichwörtlich von ihren Eltern alles in den Arsch geschoben bekommen, machen Party oder lernen den Haushalt zu schmeißen. Die die den Haushalt schmeißen merken das man nicht immer auf Mami zählen kann wenn mal gestaubsaugt werden muss oder die Wäsche sich häuft. Ich werde, wenn ich einmal Kinder hab, ihnen die Dinge wie Wäsche waschen, kochen oder staubsaugen früh genug beibringen, um sie zur Selbstständigkeit zu erziehen. Sie sollen lernen ihre eigenen Entscheidungen zu treffen. Dabei werde ich ihnen immer zur Seite stehen und sie unterstützen. Als ich gestern mit Nicole darüber geredet hab, sagte sie mir einen Satz der mich sehr berührte und mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird: Alina, Du wirst eine tolle Mum werden. Und ja Nicole das hoffe ich auch.

Ihr hört von mir, eure Stitch ❤

Stitch am nachdenken.

Jessie J - Price tag. altes Lied, alte Erinnerungen. Jessie J singt davon das jeder seinen Preis hat, wir alle käuflich sind. Doch sind wir das wirklich? Kommt es im Leben nur noch auf Geld, Erfolg und Karriere um jeden Preis an? Leben wir in einer Gesellschaft, die nur noch Augen für die materiellen Dinge hat? Zählen Emotionen überhaupt noch? Lasst uns alle zusammen aufstehen! Lasst uns beweisen, dass es anders geht. B.o.b. macht es vor: "Behalte das Preisschild Und nimm das Geld zurück Gib mir nur sechs Saiten und einen Verstärker" Alles endet, aber nie die Musik. Musik verbindet, Musik regt zum nachdenken an. Schon im Kindergarten singt man mit den Kindern Liedern. "Ich hab Hände sogar zwei und auch Haare mehr als drei, ich hab einen runden Bauch und 'ne Nase hab ich auch. Ich hab links und rechts ein Bein und mein Herz ist nicht aus Stein." Die Kinder lieben Lieder, egal wie krumm und schief man singt, sobald Musik im Spiel ist fliegen einem die Herzen zu. Später in der Schule hat man Musik sogar als Fach, mal interessant, mal langweilig wie dem auch sei. Die Musik die wir gerne hören, hören wir immer wenn wir Lust drauf haben. Wie sagt man so schön, Kopfhörer rein, Musik an, Welt aus. Und genau das werde ich jetzt machen. Bis bald, eure Stitch.

Unentschlossen hoch zehn.

Praktikum. 3 Stunden Kindergarten und alle Herzen fliegen mir zu. Eigentlich ja ein Traumjob. Aber für den Rest meines Lebens? Ich weiß es nicht. Ich habe immer gedacht ich würde später im Kinderheim arbeiten. Dort habe ich für mich persönlich mehr das Gefühl gebraucht zu werden. Ich bin jetzt letztes Lehrjahr Sozialassistenz, nächstes Jahr stellt sich für mich die Frage: Erzieherausbildung oder Studium Soziale Arbeit. Ich kann diese Frage momentan nicht beantworten. Ich dachte immer Erzieherin ist mein Traum, bis ich ein Praktikum im Kinderheim gemacht hab. Ich war mir sicher studieren wird der Weg sein den ich nach der Sozialassistenz gehen werde. Jetzt bin ich mir da nicht mehr so sicher. Was wenn ich die falsche Entscheidung treffe? Andererseits ich habe nichts zu verlieren..

Bis ich mich endgültig entschieden habe, habe ich wahrscheinlich noch einen weiten Weg vor mir. Aber was ich jetzt schon weiß, meine Familie und meine Freunde werden immer hinter mir stehen. Und dafür liebe ich euch Leute! ❤

Haut rein, eure Stitch. ❤